Tage-Rechner

Wählen Sie ein Startdatum und ein Enddatum, um den Zeitraum dazwischen zu bestimmen: in Tagen, Wochen, ungefähren Monaten und Jahren sowie in Arbeitstagen ohne Wochenenden.

Eingaben

Das frühere der beiden Daten. Hier beginnt die Zählung.

Das spätere der beiden Daten. Es muss auf oder nach dem Startdatum liegen.

Mit "Ja" zählt das Enddatum selbst als Tag mit – so werden Vertragslaufzeiten und Urlaubstage üblicherweise gezählt.

Ergebnis

Tage insgesamt
364Tage
Wochen
52,0Wochen
Monate (Näherung)
12,0Monate
Jahre (Näherung)
1,00Jahre
Arbeitstage (Mo–Fr)
260Tage

2026-01-01 → 2026-12-31 = 364 d · 364 / 7 = 52,0 w · 364 / 30,4375 ≈ 12,0 mo · 364 / 365,25 ≈ 1,00 y · Mon–Fri: 260 d

So wird gerechnet

Dieser Rechner beantwortet eine Frage, die einfacher klingt, als sie ist: Wie weit liegen zwei Daten auseinander? Ausgegeben werden der Abstand in ganzen Tagen, umgerechnet in Wochen, eine Näherung in Monaten und Jahren sowie die Zahl der Tage, die auf Montag bis Freitag fallen. Gerechnet wird ausschließlich mit Kalendertagen ohne Uhrzeit – dasselbe Datumspaar liefert daher immer dasselbe Ergebnis, unabhängig davon, wann am Tag Sie den Rechner aufrufen.

Zuerst muss geklärt werden, was "dazwischen" überhaupt bedeutet, denn zwei vernünftige Menschen zählen hier unterschiedlich. Vom 1. bis zum 3. März liegen zwei Tage Abstand – aber es sind drei Tage, wenn der erste und der letzte Tag mitgezählt werden. Das ist das klassische Zaunpfahl-Problem: Fünf Pfähle in einer Reihe haben nur vier Zwischenräume. Beide Antworten sind richtig, sie beantworten nur verschiedene Fragen. Ein Hotel berechnet Übernachtungen, also den Abstand; eine Frist "vom 1. bis einschließlich 3." umfasst dagegen drei Tage. Mit der Option "Enddatum mitzählen" wählen Sie die passende Zählweise, und sie verändert alle Werte auf der Seite, nicht nur die Tagesangabe.

Bei den Arbeitstagen gilt eine wichtige sprachliche Unterscheidung, die im deutschsprachigen Raum regelmäßig für Missverständnisse sorgt: Dieser Rechner zählt Arbeitstage im Sinne von Montag bis Freitag. Als Werktage gelten dagegen üblicherweise alle Tage außer Sonn- und Feiertagen, der Samstag also mit. Wenn in einem Vertrag, einer Lieferzusage oder einer Frist von "Werktagen" die Rede ist, können damit sechs Tage pro Woche gemeint sein – die Zahl in diesem Rechner ist dann zu niedrig. Prüfen Sie im Zweifel, welcher Begriff in Ihrem Dokument tatsächlich verwendet wird. Feiertage werden zudem bewusst nicht abgezogen. Sie unterscheiden sich in Deutschland von Bundesland zu Bundesland und in Österreich und der Schweiz noch einmal anders; bewegliche Feiertage wie Ostern oder Christi Himmelfahrt fallen zudem jedes Jahr auf ein anderes Datum. Eine allgemeine Zahl, die für alle Nutzerinnen und Nutzer stimmt, kann es deshalb nicht geben. Nehmen Sie den ausgewiesenen Wert als Ausgangspunkt und ziehen Sie die Feiertage ab, die in Ihrem Zeitraum und an Ihrem Ort gelten. Der Wochentag wird übrigens in UTC bestimmt und nicht in der lokalen Zeitzone des Browsers – nur so verschiebt sich die Zählung nicht unbemerkt um einen Tag.

Die Angaben in Monaten und Jahren sind Näherungswerte, und die Beschriftung sagt das ausdrücklich. Monate haben keine feste Länge: Der Februar hat 28 oder 29 Tage, die übrigen Monate 30 oder 31. Der Rechner teilt die Gesamtzahl der Tage durch 30,44 – die durchschnittliche Monatslänge über einen Vierjahreszyklus – und für Jahre durch 365,25. Das ergibt einen gleichmäßigen, gut vergleichbaren Wert, ist aber nicht dasselbe wie das Abzählen von Kalendermonaten.

Der Unterschied zeigt sich an den Rändern. Vom 31. Januar bis zum 28. Februar ist nach allgemeinem Verständnis ein Kalendermonat vergangen, tatsächlich sind es aber nur 28 Tage, hier also rund 0,9 Monate. Umgekehrt sind es vom 1. Januar bis zum 1. März zwei Kalendermonate, aber 59 Tage und damit etwa 1,94 Monate. Wenn Sie echte Kalendermonate brauchen – für eine Mietdauer, ein Abonnement oder eine Altersangabe in Jahren und Monaten – zählen Sie sie im Kalender ab. Für Vergleiche zwischen unterschiedlich langen Zeiträumen ist die Division hier das bessere Werkzeug.

Das Enddatum muss auf oder nach dem Startdatum liegen; eine umgekehrte Eingabe führt zu einer Fehlermeldung statt zu einem negativen Wert, weil eine negative Tagesangabe fast immer ein Vertipper ist. Sehr lange Zeiträume sind unproblematisch: Auch mehrere Jahrhunderte werden sofort berechnet, weil ganze Sieben-Tage-Blöcke als Multiplikation zusammengefasst werden – in sieben aufeinanderfolgenden Tagen stecken immer genau fünf Wochentage – und nur die wenigen Resttage einzeln geprüft werden. Ein historischer Hinweis gilt für sehr alte Daten: Zeitpunkte vor der gregorianischen Kalenderreform von 1582 werden mit den heutigen Kalenderregeln rückwirkend berechnet und stimmen daher nicht mit damaligen Datumsangaben überein.

Im Alltag geht es meist um Praktisches: Wie viele Tage bleiben bis zu einer Frist, wie lange läuft ein Projekt schon, wie viele Arbeitstage bleiben im Quartal, wie viele Tage sind es noch bis zum Urlaub oder bis zu einem Jahrestag. Bei allem mit rechtlichen oder finanziellen Folgen – Kündigungsfristen, Widerrufsfristen, Zinsberechnungen – sollten Sie den Wert hier nur als erste Orientierung nehmen und mit den tatsächlich geltenden Regeln abgleichen: Diese können Werktage statt Arbeitstage zählen, Feiertage ausnehmen oder den Fristbeginn eigenständig definieren.

FormelTage = Ende − Start (+1 bei mitgezähltem Enddatum); Wochen = Tage ÷ 7; Monate ≈ Tage ÷ 30,44; Jahre ≈ Tage ÷ 365,25

Häufige Fragen

Soll ich das Enddatum mitzählen oder nicht?
Das hängt davon ab, was Sie zählen möchten. Lassen Sie die Option aus, wenn es um den Abstand zwischen zwei Daten geht – Übernachtungen, Tage bis zu einem Ereignis, den Zeitraum zwischen zwei Terminen. Schalten Sie sie ein, wenn beide Daten Teil des Zeitraums sind, etwa bei einer Laufzeit "vom 1. bis einschließlich 30." oder bei einem Urlaubsantrag. Technisch wird dabei einfach ein Tag addiert, wodurch sich auch alle anderen Werte verschieben.
Was ist der Unterschied zwischen Werktagen und Arbeitstagen?
Arbeitstage sind im üblichen Sprachgebrauch die Tage von Montag bis Freitag, und genau diese zählt der Rechner. Werktage umfassen dagegen in der Regel auch den Samstag, ausgenommen sind nur Sonn- und Feiertage. Steht in Ihrem Vertrag oder Ihrer Lieferzusage "Werktage", liegt die tatsächliche Zahl daher höher als der hier ausgewiesene Wert. Ein Blick in die genaue Formulierung des Dokuments lohnt sich, bevor Sie eine Frist berechnen.
Warum werden Feiertage nicht abgezogen?
Weil sie sich je nach Bundesland und Land unterscheiden und bewegliche Feiertage jedes Jahr auf ein anderes Datum fallen. Eine einzige Zahl könnte deshalb für die meisten Nutzerinnen und Nutzer nur falsch sein. Ziehen Sie von dem hier ausgewiesenen Wert die Feiertage ab, die in Ihrem Zeitraum an Ihrem Ort tatsächlich gelten.
Warum ergibt die Monatsangabe keine glatte Zahl?
Weil die Gesamtzahl der Tage durch 30,44 geteilt wird – die durchschnittliche Monatslänge – statt den Kalender Monat für Monat durchzugehen. Kalendermonate sind unterschiedlich lang, deshalb kann ein Zeitraum von genau zwei Kalendermonaten hier je nach betroffenen Monaten als 1,9 oder 2,1 Monate erscheinen. Für Vergleiche ist der geteilte Wert praktischer, für Verträge und Altersangaben das Abzählen im Kalender.
Warum erscheint eine Fehlermeldung, wenn das Enddatum früher liegt?
Der Rechner erwartet einen Zeitraum, der in die Zukunft läuft, und gibt deshalb eine Meldung aus, statt eine negative Tageszahl anzuzeigen. In der Praxis ist eine vertauschte Eingabe fast immer ein Versehen. Tauschen Sie die beiden Felder, und Sie erhalten das gewünschte Ergebnis – der Betrag der Differenz ist in beide Richtungen gleich.
Hängt das Ergebnis von meiner Zeitzone ab?
Nein. Beide Daten werden als reine Kalenderdaten in UTC behandelt, ohne Uhrzeit, sodass dasselbe Datumspaar in Berlin, Wien oder Zürich dasselbe Ergebnis liefert. Besonders wichtig ist das für die Arbeitstage: Würde der Wochentag in der lokalen Zeitzone gelesen, könnte ein Samstag in manchen Regionen als Freitag gezählt werden und die Zahl der Arbeitstage unbemerkt zu hoch ausfallen.

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Zuletzt aktualisiert: 2026-08-11

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