Trinkgeld-Rechner

Geben Sie den Rechnungsbetrag, den Trinkgeldsatz und die Anzahl der Personen ein. Der Rechner addiert das Trinkgeld, teilt die Summe und kann wahlweise die Summe oder den Betrag pro Person aufrunden.

Eingaben

Der Betrag, der auf der Rechnung steht – ohne Trinkgeld.

Der Anteil der Rechnung, den Sie als Trinkgeld geben möchten. 0 ist zulässig.

Wie viele Personen die Rechnung teilen. Mindestens 1.

Auf eine ganze Währungseinheit aufrunden und alle übrigen Werte passend neu berechnen.

Ergebnis

Betrag pro Person
24,44
Trinkgeld
12,75
Gesamtbetrag
97,75
Trinkgeld pro Person
3,19

85 × (1 + 15%) = 97,75 → 97,75 / 4 = 24,44

So wird gerechnet

Am Ende eines gemeinsamen Essens stellt sich fast immer dieselbe Frage: Wie viel legen wir insgesamt hin, und wie viel schuldet jede einzelne Person? Dieser Rechner beantwortet beides. Sie geben den Betrag ein, der auf der Rechnung steht, den gewünschten Trinkgeldsatz in Prozent und die Anzahl der Personen, die sich die Rechnung teilen. Zurück kommen vier Werte: der Betrag pro Person, das Trinkgeld allein, der Gesamtbetrag und der Trinkgeldanteil, den jede Person übernimmt. Hervorgehoben wird der Betrag pro Person, denn das ist die Zahl, die am Tisch tatsächlich gebraucht wird.

Die Rechnung dahinter lässt sich leicht nachvollziehen. Das Trinkgeld ist der Rechnungsbetrag mal Prozentsatz geteilt durch hundert, der Gesamtbetrag ist Rechnung plus Trinkgeld, und der Anteil pro Person ist der Gesamtbetrag geteilt durch die Personenzahl. Bei 85 und 10 Prozent ergibt das ein Trinkgeld von 8,50, einen Gesamtbetrag von 93,50 und – auf vier Personen verteilt – 23,375 pro Kopf. Ein Prozentsatz ist dabei kein fester Betrag: Zehn Prozent einer kleinen Rechnung und zehn Prozent einer großen sind sehr unterschiedliche Summen. Genau deshalb wächst prozentuales Trinkgeld mit der Größe des Essens mit, statt eine Pauschale zu sein.

Ein Trinkgeld von 0 Prozent ist eine gültige Eingabe und wird nicht als Fehler behandelt. Dafür gibt es genug gute Gründe: eine Rechnung, auf der bereits eine Servicepauschale steht, Selbstbedienung an der Theke, eine Abholbestellung, die Sie mit Freunden teilen, oder ein Land, in dem Trinkgeld schlicht unüblich ist. Bei 0 Prozent sind Trinkgeld und Trinkgeld pro Person null, und aus dem Trinkgeld-Rechner wird ein reiner Rechnungsteiler. Das ist ein völlig legitimer Anwendungsfall, deshalb ändert sich an der Berechnung nichts und es erscheint keine Warnung.

Die Personenzahl muss dagegen mindestens 1 sein. Eine Division durch null hat kein Ergebnis, und eine negative Personenzahl liefert Werte, die zwar wie Zahlen aussehen, aber nichts bedeuten. Der Rechner bricht deshalb ab und bittet um eine Korrektur, statt ein Ergebnis anzuzeigen, das jemand abschreiben könnte. Das klingt nach einer Kleinigkeit, fängt aber einen häufigen Fehler ab: das Feld zum Neueintippen leeren und das Ergebnis lesen, bevor der neue Wert drinsteht. Zählen Sie alle mit, die zahlen – sich selbst eingeschlossen.

Beim Aufrunden machen viele Trinkgeld-Rechner Fehler, deshalb lohnt ein genauer Blick auf die drei Optionen. Ohne Aufrunden erhalten Sie das exakte Ergebnis mit allen Nachkommastellen. Beim Aufrunden des Gesamtbetrags wird die Summe auf die nächste ganze Währungseinheit angehoben und erst danach durch die Personenzahl geteilt – praktisch, wenn eine Person die ganze Rechnung übernimmt und einen glatten Betrag hinlegen möchte. Beim Aufrunden pro Person wird zuerst der Betrag pro Kopf auf die nächste ganze Einheit angehoben, und der Gesamtbetrag ergibt sich dann als dieser gerundete Anteil mal Personenzahl – praktisch, wenn alle getrennt zahlen und niemand Kleingeld herausbekommen möchte.

Entscheidend ist, dass Aufrunden nie nur einen einzigen Wert verändert. Würde man den Betrag pro Person aufrunden und den Gesamtbetrag unverändert lassen, passten die beiden Zahlen nicht mehr zusammen: Der gerundete Anteil mal Personenzahl ergäbe mehr, als unten als Summe steht, und die Differenz müsste irgendwo herkommen. Dieser Rechner legt deshalb zuerst den gerundeten Wert fest und berechnet alles Übrige daraus neu. So gelten immer beide Beziehungen: Gesamtbetrag gleich Rechnung plus Trinkgeld, und Gesamtbetrag gleich Anteil mal Personenzahl. Was auf dem Bildschirm steht, geht auch auf dem Tisch auf.

Daraus folgt ein Punkt, den man ausdrücklich benennen sollte: Das durch Aufrunden entstehende Geld geht immer ins Trinkgeld, nie in die Rechnung. Der Rechnungsbetrag ist ein fester Wert auf einem Bon, an dem ein Rechner nichts zu ändern hat. Runden also vier Personen ihren Anteil von 23,375 auf 24 auf, steigt der Gesamtbetrag auf 96 und das Trinkgeld von 8,50 auf 11 – aus 10 Prozent werden knapp 13. Bei kleinen Rechnungen und wenigen Personen fällt dieser Effekt am stärksten aus. Wenn Ihnen der exakte Prozentsatz wichtig ist, verzichten Sie auf das Aufrunden und zahlen Sie die Nachkommastellen.

Wie viel Trinkgeld angemessen ist, ist keine Rechenfrage, sondern eine Frage der örtlichen Gepflogenheiten – deshalb zeigt der Rechner bewusst kein Währungszeichen an. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Bedienung im ausgezeichneten Preis enthalten, Trinkgeld ist freiwillig und fällt entsprechend moderat aus; verbreitet ist ein Aufrunden oder eine Größenordnung von etwa fünf bis zehn Prozent, oft mit einem knappen "Stimmt so" beim Bezahlen. In den USA und Kanada dagegen sind bei Bedienung am Tisch etwa 15 bis 20 Prozent üblich und ein wesentlicher Teil des Einkommens des Personals, während in Japan und Südkorea gar kein Trinkgeld erwartet wird. Prüfen Sie außerdem, ob auf der Rechnung bereits eine Servicepauschale steht – bei größeren Gruppen kommt das vor, und dann ist zusätzliches Trinkgeld in der Regel nicht nötig.

FormelGesamtbetrag = Rechnung × (1 + Trinkgeld%) · pro Person = Gesamtbetrag ÷ Personen

Häufige Fragen

Wie viel Trinkgeld ist in Deutschland üblich?
Anders als in den USA ist die Bedienung hier im ausgezeichneten Preis enthalten, Trinkgeld ist also freiwillig und fällt deutlich kleiner aus. Verbreitet ist es, auf einen glatten Betrag aufzurunden oder ungefähr fünf bis zehn Prozent zu geben. Bei sehr gutem Service oder größeren Gruppen darf es mehr sein, bei Selbstbedienung erwartet niemand etwas. Für die Runden-Variante wählen Sie im Rechner "Gesamtbetrag aufrunden" und tragen 0 Prozent ein.
Warum steigt das Trinkgeld, wenn ich pro Person aufrunde?
Weil der Rechnungsbetrag feststeht und nicht verändert werden darf, landet jeder durch das Aufrunden entstehende Cent im Trinkgeld. Runden vier Personen ihren Anteil von 23,375 auf 24 auf, steigt der Gesamtbetrag von 93,50 auf 96 und das Trinkgeld von 8,50 auf 11 – statt 10 Prozent zahlen Sie also fast 13. Je kleiner die Rechnung und je weniger Personen, desto größer dieser Aufschlag. Wer genau den eingegebenen Prozentsatz zahlen möchte, wählt "Nicht aufrunden".
Was ist der Unterschied zwischen Gesamtbetrag und Betrag pro Person aufrunden?
Beim Aufrunden des Gesamtbetrags wird zuerst die Summe glattgezogen und danach geteilt – der hingelegte Betrag ist rund, die einzelnen Anteile können aber Nachkommastellen haben. Beim Aufrunden pro Person wird der Anteil jeder Person glattgezogen und daraus die Summe gebildet – niemand hantiert mit Kleingeld, dafür ist der Gesamtbetrag weniger glatt. Zahlt eine Person die ganze Rechnung, ist die erste Variante praktischer; zahlt jede Person einzeln, die zweite.
Kann ich 0 Prozent Trinkgeld eingeben?
Ja, das ist eine normale Eingabe und kein Fehler. Trinkgeld und Trinkgeld pro Person sind dann null, und der Rechner teilt einfach die Rechnung durch die Personenzahl. Das ist nützlich bei Abholbestellungen, bei Rechnungen mit bereits enthaltener Servicepauschale und in Ländern ohne Trinkgeldkultur. Das Aufrunden funktioniert auch bei 0 Prozent – dann ist der aufgerundete Rest das einzige Trinkgeld.
Wie teilen wir, wenn alle unterschiedlich viel bestellt haben?
Dieser Rechner teilt gleichmäßig, was passt, solange alle ungefähr gleich viel gegessen und getrunken haben. Hatte eine Person ein Menü und eine andere nur eine Vorspeise und ein Wasser, benachteiligt die Gleichteilung die zweite still und leise. Rechnen Sie in diesem Fall die Posten jeder Person zusammen und wenden Sie denselben Trinkgeldsatz auf jede Zwischensumme an, oder nutzen Sie den Rechner einmal je Teilgruppe. Gleichmäßiges Teilen ist eine Bequemlichkeitskonvention, keine Regel.
Was tun, wenn bereits eine Servicepauschale auf der Rechnung steht?
Schauen Sie auf der Rechnung nach einer Zeile mit "Service", "Bedienung" oder einer ähnlichen Bezeichnung – bei großen Gruppen und in manchen Ländern ist das Standard. Ist eine solche Position vorhanden, wurde das Trinkgeld faktisch schon bezahlt und ein zusätzliches wird normalerweise nicht erwartet. Wenn Sie für besonders guten Service dennoch etwas geben möchten, tragen Sie einen kleinen Satz wie 5 Prozent ein. Sie können den Rechner auch mit 0 Prozent nutzen, um die Summe einfach nur aufzuteilen.

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Zuletzt aktualisiert: 2026-08-11

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